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Konstanten und Umgebungsvariablen
constants | Back |
Folge von Bezeichnern aller von Maple vorgegebenen symbolischen Konstanten.
> constants;

Als Maple-Inputs geschrieben: false, gamma, infinity, true, Catalan, FAIL, Pi
true | Back |
Symbolische Konstante, die den Wahrheitswert true repräsentiert.
> type (true, symbol);
true
false | Back |
Symbolische Konstante, die den Wahrheitswert false repräsentiert.
> type (false, symbol);
true
FAIL | Back |
Symbolische Konstante innerhalb der 3-wertigen Logik neben true und false.
> type (FAIL, symbol);
true
Rechenanweisungen, die zwar syntaktisch korrekt, aber mathematisch sinnlos sind, werden mit der Maple-Ausgabe
FAIL quittiert:
> degree (2^x, x);
FAIL
Wahrheitsfunktionen
undefined | Back |
Ausdruck vom Typ extended_numeric als Maple-Ausgabe bei
Rechenanweisungen, die zwar syntaktisch korrekt, aber aus mathematischen
Gründen kein Ergebnis liefern können.
> whattype (undefined);
extended_numeric
> with (RealDomain):
sqrt(-1);
undefined
Digits | Back |
Umgebungsvariable, die bestimmt, mit welcher Genauigkeit Maple
Berechnungen mit Gleitkommazahlen durchführt. Voreingestellter Wert für
die Integer-Variable Digits ist 10.
> type (Digits, integer);
true
Order | Back |
Umgebungsvariable, die bestimmt, bis zu welcher Ordnung
Reihenentwicklungen berechnet werden. Voreingestellter Wert für die
Integer-Variable Order ist 6.
> type (Order, integer);
true
> series (sin(x), x = 0);

> Order:= 8;
series (exp(x), x = 0);

Es ist auch möglich, den Grad der Reihenentwicklung beim Aufruf der
Funktion series als Parameterwert anzugeben. Die entsprechende
Rechenanweisung würde für das letzte Beispiel wie folgt aussehen:
> series (exp(x), x = 0, 8);
Taylorreihen
Pi | Back |
Symbolische Konstante zur Darstellung der Kreiszahl
π.
> type (Pi, symbol);
true
Archimedes (287 - 212 v.Chr.) fand bei der Approximation des Kreises durch
ein 96-Eck den Näherungswert 3+10/71 mit einem Fehler von etwa 0,024%.
> evalf (100*(Pi - (3+ 10/71))/Pi);
0.02379633779
Von dem chinesischen Astronomen Ch'ung Chi Tsu (5. Jh. n. Chr.) stammt der
Näherungswert 355/113. Die Rechnung, die zu diesem Wert führte, ist bis heute unbekannt.
> evalf (100*(Pi - (355/113))/Pi);

Der holländische Mathematiker Ludolf van Ceulen (1540 - 1610) berechnete
die zunächst nach ihm benannte Ludolf 'sche Zahl nach dem
Verfahren von Archimedes bis auf 35 Stellen genau.
> evalf (Pi, 35);
Vom englischen Mathematiker John Wallis (1616 - 1703) stammt folgende Formel:

> wallis:= n ->
4*Product(((2*i+1)^2-1)/(2*i+1)^2, i=1..n);

> wallis(100000);
3.141600508
Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716) hat
π mit Hilfe einer Reihe berechnet:

> leibniz:= n -> 4*Sum((-1)^(i+1)/(2*i-1), i=1..n);

> value
(leibniz(infinity)));

> evalf (leibniz(100000));
3.141582654
Von Leonhard Euler (1707 - 1783) ist die folgende 1736 gefundene Formel überliefert:

> pi[Euler]:= n -> sqrt(6*Sum(1/i^2, i = 1..n));

> evalf (pi[Euler](100000));
3.141583105
1882 wurde von Carl Louis Ferdinand von Lindemann (1852-1939) bewiesen, dass
π
nicht nur eine irrationale Zahl, sondern eine transzendente Zahl ist.
Das bedeutet: es gibt keine algebraische Gleichung mit rationalen
Koeffizienten und mit
π als Lösung.
Mit dem Computer ENIAC war es 1949 möglich,
π mit einer
Genauigkeit von 2000 Stellen zu berechnen (Rechenzeit: 70 Stunden). Die
Brüder Gregory und David Chudnovsky brachen 1989 in New
York die Milliardengrenze: 1001196691 Nachkommastellen von
π (Rechenzeit: 3 Tage mit der Maschine
IBM-ES/3090). Einer der letzten Rekorde wurde von Yasumasa Kanada (Universität
von Tokio) Ende 1999 veröffentlicht:
206.158.430.000 Dezimalstellen der Kreiszahl
π (Rechenzeit: 37,5 Stunden mit der CPU HITACHI SR8000).
Den derzeit aktuellen Rekord (31.12.2009) hält
Fabrice Bellard mit über 2,7·1012
Dezimalstellen.
> evalf (Pi, 1000);

Die irrationalen Zahlen e
und π
gamma
| Back |
Symbolische Konstante zur Darstellung der Euler'schen Konstante.
> type (gamma, symbol);
true
Die Euler'sche Konstante (nicht zu verwechseln mit der Euler'schen Zahl e und üblicherweise auch mit
C bezeichnet) wird wie folgt berechnet:

> evalf (limit (sum(1/i, i = 1..n) - ln(n), n = infinity));
0.5772156649
> evalf (gamma, 40);

Im Gegensatz zu e oder
π gibt es für
γ außer der oben hingeschriebenen Definitionsgleichung keine anderen
Darstellungen in einfacher Form.
Eine Verallgemeinerung der Definitionsgleichung für
γ liefert

Die Werte
γ(1),γ(2),
γ(3), ... stehen unter Maple als gamma(1), gamma(2), gamma(3), ... als Konstanten
zur Verfügung.
> type (gamma(1), constant);
true
> evalf (gamma, 1);
-0.07281584548
Catalan
| Back |
Symbolische Konstante zur Darstellung der Catalan'schen Konstante
> type (Catalan, symbol);
true
Die nach Eugène Charles Catalan (1814 - 1894) benannte Konstante Catalan ist wie folgt definiert:

Es ist bis heute nicht bekannt, ob die Catalan'sche Konstante eine
rationale oder eine irrationale Zahl ist.
> C:= Sum ((-1)^k/(2*k+1)^2, k = 0..infinity):
evalf (C, 50);
evalf (Catalan, 50);


> C[n]:= Sum ((-1)^k/(2*k+1)^2, k = 0..n):
for i from 1 to 15 do
print (evalf (subs (n = i, C[n])));
od:

> plot ([seq ([i, evalf (subs (n = i,
C[n]))], i = 1..15)],
style = point,
symbol = circle, thickness = 3);

I
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Konstante zur Darstellung der von Euler 1777 eingeführten komplexen Zahl i
(imaginäre Einheit).
> Complex (1);
I
> whattype (I);
complex(extended_numeric)
> solve (x^2 + 1 = 0, x);
I, -I
Rechnen mit komplexen Zahlen
infinity
| Back |
Symbolische Konstante, die assoziiert ist mit dem mathematischen Begriff unendlich.
> type (infinity, symbol);
true
> infinity;

Eigenschaften der Konstanten infinity
NULL
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Folge ohne Folgenglieder. Die Folge NULL vom Typ exprseq entspricht der leeren Menge
{ } vom Typ
set bzw. der leeren Liste [ ] vom Typ list.
> whattype (NULL);
exprseq
> folge:= NULL, a1, a2;

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